Wir hatten im Jahr 2018 einige Veranstaltungen für Simon durchgeführt und wir haben unser vorgenommenes Ziel erreicht. Durch Berichte welche in diversen Zeitungen erschienen sind, hatten sich einige großzügige Spender ebenfalls bereit erklärt Simon zu unterstützen und wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden!

Da jedoch immer neue Anschaffungen benötigt werden, wird auch in Zukunft unsere Spendenbox für Ihm bereit stehen.


Über Simon:

Der Kinderarzt hat bei der Untersuchung für den Mutter-Kind-Pass ein Geräusch am Herz gehört“, erinnert sich Doris Matejka noch an das sorgenvolle Gesicht des Mediziners.
Nur wenige Wochen durfte sich die junge Mutter aus Schwechat (NÖ) in der trügerischen Sicherheit wiegen, einen gesunden Sohn zur Welt gebracht zu haben. Wie schwer krank Simon, der am 9. Mai 2008 zur Welt kam, wirklich war, erfuhr die Mutter wenig später. „Ich bin mit ihm noch am selben Tag nach Wien ins St. Anna Kinderspital gefahren“, erzählt die 38jährige. Doch die Kinderfachärzte schickten die Frau mit ihrem Baby nach einer Untersuchung mit den Worten „Da stimmt etwas nicht“ ins Allgemeine Krankenhaus (AKH) weiter. In der Wiener Universitätsklinik wurde das Kind sofort stationär aufgenommen. „Mein kleiner Sohn musste drei Wochen im Spital bleiben. Sie hatten nicht einmal ein Elternbett für mich, weil die Fußball-EM in unserem Land ausgetragen wurde und die Betten für Notfälle reserviert waren.“ So musste sich Matejka jeden Abend schweren Herzens von ihrem Simon verabschieden. „Irgendwann kam ein Arzt auf mich zu und sagte mir, dass Simon an einer Herzkrankheit leide, die sich Hypertrophe Kardiomyopathie nennt. Er erklärte mir, dass die Muskulatur der linken Herzkammer verdickt sei“, erinnert sich Matejka. Die Folgen dieser Anomalie sind dramatisch. „‚Dadurch kommt es zu einer Verengung der linken Ausflussbahn und im Verlauf zu einer Versteifung des Herzmuskels‘, hörte ich die Worte des Arztes nur noch wie durch Watte.“ Diese Diagnose bedeutete im günstigsten Fall, dass Simon sein Leben lang Herzmedikamente nehmen muss. Und im ungünstigsten Fall? „Dass er einmal ein neues Herz brauchen wird“, sagt die Mutter. Mit den Arzneien, die ihm seine Mutter drei Mal am Tag mit einer Spritze in den Mund verabreichte, schien sich Simon normal zu entwickeln.
Die Auswirkungen der Herzkrankheit bekam der Bub jedoch bald zu spüren. „Als Simon zu gehen begann, wurde deutlich, dass er nicht so leistungsfähig war wie andere Kinder. Er wurde schnell müde, hat sich nach ein paar Schritten auf den Boden gesetzt und nach Luft gerungen.“
Bei einer Kontrolluntersuchung im Jahr 2014 erkannten die Kardiologen des AKH, dass die Verdickung an Simons Herz gewachsen war. Wenige Wochen später flog Simon, begleitet von seiner Mutter und Vater Martin nach Köln (D), wo ihm die Spezialisten einer Herzklinik einen Katheter setzten, über den mit Hochstrom ein Teil des Herzmuskels verödet wurde. „Danach ging es ihm ein paar Monate lang besser.“ Doch ebenso schnell verschlechterte sich der Zustand des Buben wieder, sodass im Jänner 2015 der Eingriff wiederholt werden musste. Wieder war die Besserung nur von kurzer Dauer. Vor zwei Jahren im Februar erhielt die Familie schließlich die Hiobsbotschaft. „Mir wurde im AKH gesagt, dass mein Sohn ein neues Herz brauche“, berichtet Doris Matejka. Simon stand schon auf der Transplantationsliste, als sich ein Herzchirurg der Universitätsklinik bereit erklärte, die Verdickung des Herzmuskels operativ zu entfernen. Dieser schwere Eingriff konnte nun nicht mehr über einen Herzkatheter durchgeführt werden. Der Brustkorb des Buben musste geöffnet, das Herz freigelegt werden. Im Sommer 2016 lag Simon am Operationstisch, während seine Mutter am Gang um das Leben ihres Sohnes bangte. „Als der Arzt endlich aus dem Operationssaal gekommen ist und mir deutete, dass
alles gut verlaufen sei, konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten“, erinnert sich Matejka.
„Da sich bei diesem Eingriff nicht vermeiden ließ, dass das Reizleitungssystem seines Herzens geschädigt wurde, hat er einen Herzschrittmacher und einen Defibrillator drin“, sagt die Mutter und zeigt auf eine Stelle unter einer kleinen Narbe an Simons Schlüsselbein. Die Gefahr einer Herztransplantation scheint nun gebannt, doch ein Leben, wie es andere Kinder kennen, bleibt dem
Zehnjährigen verwehrt. „Fußballspielen und draußen herumtollen kann Simon nicht“, sagt seine Mutter. „Ich muss ihn auch öfter von der Schule abholen, weil es ihm nicht gut geht. Aufgaben machen dauert bei ihm oft bis zum späten Abend, weil sich meinSohn nicht so lange konzentrieren kann und sich hinlegen muss.“
Der große Traum der Familie ist ein gemeinsamer Urlaub inklusive Therapie. Den sich die Matejkas aber nicht leisten können. Die Mutter musste ihren Beruf als Friseurin aufgeben, um für ihren Sohn da zu sein.
So lebt die Familie vom geringen Gehalt des Vaters, der selbst ein schweres Herzleiden hat.

 

Spenden für Simon können auf folgendes Konto einbezahlt werden:

Raiffeisenbank Schwechat

MIT MUSIK ZUR MENSCHLICHKEIT

IBAN: AT96 3282 3000 0101 2061

Verwendungszweck: SIMON

Wir sagen "DANKE"


Wir danken allen unseren Sponsoren & Künstlern die uns bei Veranstaltungen 2018 unterstützen und unterstützt haben.

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